Photokina 2016: Imaging Unlimited

Imaging unlimited die grenzenlose Welt des Imaging“, so betitelte sich die Messe aller Messen 2016. In neuen Farben, mit neuem Look & Feel und vor allem einem schier unendlichen Feuerwerk an neuen Ideen präsentierte sich die leitende Weltmesse für Fotografie & Bewegtbild in diesem Jahr. Eingetaucht in die faszinierenden, neuen Möglichkeiten der Technik, mit unzähligen Events und Aktionen von und für Profis, Händler und Ambitionierte Hobbyisten, wie alle zwei Jahre in der viertgrößten Stadt Deutschlands: Köln. Das zweimann kreativbüro war bei der diesjährigen Photokina unterwegs und hat versucht  die schier unendlichen Eindrücke aufzunehmen.

Im Nachhinein kann man sich schon fragen, was versucht man eigentlich auf einer solch großen Ansammlung von Menschen, Ausstellern, Produkten und, und und zu erreichen? Nun ja, richtig, eine gute Frage eigentlich. Alle sechs Tage haben wir es natürlich nicht ausgehalten, dennoch haben wir am Donnerstag und Freitag versucht, so viel Eindrücke, Informationen und Vorträge wie möglich für uns mitzunehmen. Ach ja, und Spaß, der war da ja auch noch dabei.

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Smarte und vernetzte Lösungen spielten auf der Photokina 2016 eine große Rolle.“

Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse

Na, nun aber zum Wesentlichen. Die üblichen Verdächtigen – Canon und Nikon, die sich wieder einmal um das Wettbuhlen der Aufmerksamkeit bemühten, waren Seite an Seite mit Panasonic, Olympus und Sony als recht anschauliche, technische Vertreter vorhanden. Abseits der „ganz Großen“ haben sich aber auch sehr erfreuliche Neuerungen, abseits des Pfades ergeben. Fuji trumpfte mit der neuen „GFX 50S“ im Mittelformat-Sektor auf und bemüht sich so, den knapp 44×33 mm großen Sensor endlich erschwinglich und salonfähig zu gestalten. Olympus hingegen, setzt nicht nur auf Sensortechnik, sondern präsentiert einen echten Kracher mit wesentlichem Updates: die „E-M1 Mark II„.  Pentax schmeißt zwischen all dem Trubel mir nichts dir nicht, deren neue „K-1“ auf den Kleinbild- bzw. Vollformat-Sektor und mischt damit die Karten um hochqualitative, professionelle Bilderstellung neu. Last but not least liefern sich Leica und Fuji eine Sofortbild-Kamera-Schlacht wo es um quadratische Formen, um-gebrandete Modelle und allerlei Instax-Schnick-Schnack geht. Zugegeben muss man sagen, sowohl der schwarz-weiß Sofortbildfilm als auch das bald erhältliche „Square-Special“ können richtig überzeugen und machen endlich wieder Bock auf analoge Bildgestaltung.

Social Media war, neben Augmented & 3D-Reality einer sehr wichtigen Thematik zugeordnet. Bei fast jedem Stand war es möglich, Selfies direkt mit Hashtag zu posten oder auszudrucken und oft wurden auch Live-Streams direkt über Facebook & Co. geteilt. Neben Steffen „Stilpirat“ Böttcher, den wir bei den Machern von Compagnon für einen Schnappschuss erwischen konnten, waren sehr spannende Vorträge von Benjamin Jaworskyj, Eberhard Schuy, Pavel Kaplun sowie Krolop & Gerst am Start. Ehrlich gesagt, muss man hier mal ein fettes Lob an Krolop & Gerst aussprechen: all-abendliche live Sendungen über Facebook und Diskussionen mit Gästen direkt aus Ihrem Studio in Köln, abgerundet durch eine lustige Pokerrunde mit professioneller Berichterstattung. Wenn ihr sie verpasst haben sollten, könnt ihr sie ab sofort hier alle nachschauen. Es lohnt sich!

Nun, abschließend lassen sich nur wenige Worte finden, um die Gesamtheit der Messe in Worte zu fassen. Durch die neue Konzept- und Auftrittsgestaltung der Messe, hat sich so einiges geändert – wobei noch einiges an Chancen für die Zukunft besteht. Vorträge, Ausstellungen und Workshops haben mittlerweile Überhand genommen, wobei fade, trockene Produktpräsentationen eher der Vergangenheit angehören. Wir finden das ist gut so und hoffen auf ähnliches Verhalten für 2018. Cheers.

Beitragsbild: © Koelnmesse GmbH