Verwandlung in Götter, Heiler und Dämonen.

Schon immer hat der Mensch Masken genutzt, um in rituellen Zeiten in andere Rollen zu schlüpfen. Die Maske ist ein Wesen der Grenze zwischen Innen und Außen und damit besonders geeignet, Phasen des Übergangs zu begleiten. Als der Mensch die Idee eines übernatürlichen Wesens entwickelte, entstanden die ersten Masken - in quasi allen Kulturen.

Fotografie Masken Preview

Maskenspiel

WIR NUTZEN DIE KRAFT VON RITUALEN, UM ÜBERGANGSPHASEN ZU GESTALTEN.

Mit Masken verwandeln wir uns und geben wenig gelebten Wesensanteilen eine äußere Gestalt. Die Auseinandersetzung mit Märchen und Mythen verbindet uns mit kollektiven Bildern. Im Spiegel der alten Erzählungen entschlüsseln sich auch Bilder der eigenen Seele. Mit dem Anlegen der Maske wechselt der Träger in eine andere Daseinsform: Hier sollte kein Gott oder Dämon nur dargestellt werden, der Träger wurde selbst dazu.

Die Magie lag dabei in der Maske selbst. Schon die Herstellung unterlag magischen Zeremonien. Die Maskenbauer waren häufig besonderen Anforderungen und Tabus unterworfen: Manche Rituale endeten mit der Zerstörung der Maske, deren Kraft sich verbraucht hatte. Andere Masken behielten ihre Kraft oder wurden dabei noch mächtiger.

Die ganze Welt ist heute ein Maskenball: Wer keine Maske trägt, gilt als verrückt.

Werner Braun • Aphoristiker


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