Unser täglich Brot

Smartphones sind unser täglich Brot. Viele brauchen sie, um sich ihre Brötchen zu verdienen – die anderen verwenden sie, um ihre Brötchen zu fotografieren und in sozialen Netzwerken wie Instagram zu präsentieren.

Da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, gibt es auf der einen Seite die Apfel-Liebhaber, die genau wissen, was ihnen auf den Teller kommt. Ihnen gegenüber stehen die Androiden, deren Auswahl aufgrund vieler verschiedener Köche doch etwas üppiger ausfällt. Doch verderben zu viele Köche womöglich den Brei? Es heißt ja schließlich „an Apple a day keeps the doctor away“.

Wir vom zweimann kreativbüro – risikoreich wie wir sind – haben dieses gute alte Sprichwort kurzerhand ignoriert und uns auf eine kulinarische Reise begeben, denn die Äpfel jeden Tag wurden uns mit der Zeit ein wenig zu fad. Nach mittlerweile mehreren Wochen ohne Äpfel sind wir nun in der Lage euch zu berichten, wie sich unser täglich Brot durch unseren neuen Ernährungsplan geändert hat.

Unser täglich Brot 02
Unser täglich Brot 01

Meist schon vor dem Frühstück benutzt unser einer sein Smartphone, um mal eben kurz die Mails zu checken oder zu schauen, wie das Wetter denn wohl wird. Hier stoßen wir auch schon auf die ersten Unterschiede. Den Wetterbericht lesen wir bequem direkt am Startbildschirm vom Wetter-Widget ab, von denen es im Play Store nur so wimmelt. Genau so groß wie die Vielfalt der Widgets, sind auch deren Anpassungsmöglichkeiten. Von verschiedenen Iconsets bis zu den Farben der selbigen kann so ziemlich alles umgestaltet werden. So strahlt mich die Sonne meines „Eye in the Sky“ Wetter-Widgets beispielsweise im zweimann Grün an.

Weiter geht die Vielfalt bei der Wahl des Launchers, also quasi des zentralen Bedienelementes des Smartphones. Auch hier: Unzählige Anbieter, unzählige Einstellmöglichkeiten. Von der Farbgebung, über die Schriftart, bis hin zur Öffnung und Bedienung von Apps mittels verschiedener Fingergesten. Das lässt zugegebenermaßen auch irgendwie das Gestalterherz ein wenig höher schlagen, denn wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, kann man sich sein Smartphone so sehr individuell „verhübschen“.

Uns jedenfalls schmeckt unser neuer Ernährungsplan. Auch wenn sich das eine oder andere App ab und zu mal als sogenanntes Dosenfleisch – auch SPAM genannt – entpuppt, so haben wir unseren Blick über den Tellerrand bis jetzt noch nicht bereut. Äpfel mögen wir zwischendurch natürlich trotzdem noch ganz gerne.

Beitragsbild: © nirman-d36zvpm